Solarenergie
In Regionen dieser Erde, die mit Sonne verwöhnt sind, forscht und testet Honda schon seit Jahren, um Sonnenenergie für den Individualverkehr nutzbar zu machen.
Dem von Honda-Ingenieuren entwickelten Prototyp-Solarauto "Honda Dream" gelang es 1993 und 1996 in Australien die WM für Solarmobile, die "World Solar Challenge", zu gewinnen und jeweils mit Weltrekord zu beenden.
Der "Dream" erreichte 1996 auf der 3.000 Kilometer langen Strecke eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h und eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 90 km/h und brach damit die selbstaufgestellten Rekorde.
Mit diesen Erfolgen rückte Honda der Erfüllung des Traums vom solargetriebenen, abgasfreien Alltagsauto wieder einige Schritte näher, dennoch ist es bis zur Serienreife des "Dream" oder eines vergleichbaren Solarmobils noch ein weiter Weg. So kostete der Prototyp noch rund 25 Millionen Dollar.
Dünnschicht-Solarpanels der nächsten Generation
In den letzten Jahren hat Honda der Welt viele Umwelt-Innovationen vorgestellt, darunter Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge und moderne Bioethanol-Produktionstechnologien. 2007 ging Honda eine neue Herausforderung an und baute ein Solarpanel-Werk und seine Vertriebstochter Honda Soltec auf dem Gelände des Werks in Kumamoto auf.
Dünnschichtmodule
Die von Honda eingesetzte Dünnschicht-Technologie zeichnet sich durch stark reduzierte Emissionen bereits während der Produktion aus.
Der Dünnschichtfilm der Solarzellen besteht aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS). Bei dessen Herstellung wird 50 Prozent weniger CO2 emittiert als bei der Produktion herkömmlicher Solarzellen aus Siliciumkristallen.
Der Dünnschichtfilm der Solarzellen besteht aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS). Bei dessen Herstellung wird 50 Prozent weniger CO2 emittiert als bei der Produktion herkömmlicher Solarzellen aus Siliciumkristallen.
Jahreskapazität
Die volle Jahreskapazität des Werks beträgt 27,5 Megawatt. Mit dieser Menge an Energie können etwa 6.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.
Verkauf in Japan
Der Verkauf der Solar-Module startete in Japan bereits im Jahr 2007 und wird derzeit mit rund 200 Vertriebspartnern gemeinsam abgewickelt.





